HaNeu 23
ein performatives hörstück

„HaNeu 23“ untersucht das utopische Potenzial der ostdeutschen Großwohnsiedlung Halle-Neustadt. Als sozialistisches Projekt der Moderne war „Ha-Neu“ nach 89/90 als „sozialer Brennpunkt“ markiert. Rückbau und Wegzug prägten den Stadtteil. Ein Neubeginn zeichnete sich 2022 mit dem Umzug der halleschen Stadtverwaltung nach Neustadt ab. „HaNeu 23“ nimmt dies zum Anlass, die Geschichte mit theatralen Mitteln erneut aufzugreifen. In einem installativen Arrangement wird der öffentliche Raum und das Nebeneinander von alter und neuer Architektur zur Bühne. Die Audio-Performance fragt nach Chancen für eine Neuentwicklung und beleuchtet das utopische Gründungspotenzial von Neustadt.

Dabei wird der öffentliche Raum und das Nebeneinander von alter und neuer Architektur zur Bühne. Ein installatives Arrangement vom Bühnen- und Kostümbildner Johannes Weilandt lädt das Publikum zwischen Neustadt Centrum und Neustädter Passagen zum Verweilen unter freiem Himmel ein. Über Funkkopfhörer hört es Geschichte(n) der Stadt: Interviews, Fakten und historische Aufnahmen treffen auf eigens komponierte Musik von Chiara Strickland und Texte von Karoline Stegemann.

 

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Wiederaufnahme Premiere: 14. September 2024 

Weitere Vorstellung: 15. September 2024

 

Premiere: 29. April 2023
Weitere Vorstellungen: 29. April 2023 | 30. April 2023 | 01. Mai 2023

 

mitwirkende

Regie/Text/Performance: Karoline Stegemann

Dramaturgie: Johannes Weilandt
Sprecher:innen: Alexis Krüger, Björn Leese, Franziska Rattay, Nicola Schubert, Karoline Stegemann,  Lilith Mathilda Walther, Ulrike Walther
Bühne und Kostüm: Johannes Weilandt
Komposition: Chiara Strickland
Sounddesign: Björn Leese

Grafikdesign: Johannes Weilandt
Produktionsleitung: Karoline Stegemann

Fotografie: Johannes Weilandt

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